Autor: Ein besorgter Vater Copyright by "matter-of-fact.cc"
Dieser zusammenfassende Auszug basiert mehrheitlich auf dem Buch "From Nothing to Nature" von Prof. Edgar H. Andrews. "From Nothing to Nature" ist auch für Laien sehr gut verständlich und beinhaltet weit mehr als hier zusammengefasst.
Erstellt im März 1998
E. W.
Obwohl die Idee der Evolution bei einigen Denkern der alten Griechen vor über
2000 Jahren geboren wurde, brachte Charles Darwin 1859 die "moderne" Evolutionstheorie einen grossen Schritt vorwärts.
Es ist Darwins Theorie, mit einigen wichtigen Änderungen, die jetzt in Schulen gelehrt und durchs Radio, Fernsehen (Medien), usw. verbreitet wird.
Die Theorie behauptet, dass die Menschheit nur das Ergebnis von Abermillionen zufälliger Ereignisse ist!
Stellen wir uns ein Würfelspiel vor. Nehmen wir an, die Spielregel verlange, dass man mit Würfel und Kompass in der Mitte eines Spielfeldes steht. Nach jedem Wurf sind zehn Schritte in eine bestimmte Richtung zu gehen;
und zwar nach folgenden Regeln:
Bei einer "1" nach Norden, bei einer "2" nach Süden, bei einer "3" nach Osten und bei einer "4" nach Westen. Bei einer 5 und 6 muss man stehen bleiben. Wo wirst du dich nach 100 Würfen befinden?
Es ist keine Voraussage möglich, weil alles durch Zufall gelenkt wird.
Du könntest dich bei Spielende in der Nähe des Ausgangspunktes oder in einer Ecke des Spielfeldes befinden. Niemand kann das voraussagen.
So ist es mit der Evolution. Niemand kann voraussagen wohin sie führt. Wenn der MENSCH das BESTE Ergebnis der Evolution ist, so ist das Schicksal oder Zufall.
So behauptet die Evolution:
Die Natur hat sich durch Zufall und Notwendigkeit entwickelt. Alles Leben hat sich aus einer "Urzelle" entwickelt.
Der Mensch ist gemäss dieser Theorie nur eine besondere Tierart, die sich aus affenähnlichen Geschöpfen weiterentwickelt hat.
Evolution fördert laufend neue Arten des Lebens zutage, und dieser Prozess soll auch heute noch weitergehen.
Die Natur soll durch evolutionäre Veränderungen immer besser und perfekter werden.
Die Theorie vom Elektromagnetismus erklärt viele Dinge, einschliesslich des Vorganges, der sich abspielt, wenn ausgehend vom Sender die Fernseh- bzw. Radiowellen unsere Geräte erreichen.
Die Theorie vom Licht bzw. Der Optik erklärt die Funktionsweise von Vergrösserungsgläsern und Kameras und warum ein gerader Stock gekrümmt erscheint, wenn wir einen Teil davon ins Wasser tauchen.
Die Liste solcher Theorien wäre beliebig zu verlängern.
Wissenschaftler prüfen eine Theorie genau. Eine Theorie ist ein Gedanke, der entwickelt wurde, um zuvor beobachtete Sachverhalte zu erklären.
Die Evolutionstheorie ist ein Gedanke, der entwickelt wurde, um die unzähligen lebendigen Geschöpfe auf der Erde zu erklären. Es ist einfach, sich eine Theorie, die bestimmte Sachverhalte erklärt, auszudenken. Es ist jedoch sehr viel schwerer zu erkennen, ob diese Erklärung richtig ist. Dazu müssen alle Theorien geprüft und untersucht werden, so wie der Gebrauchtwagen, den dir jemand verkaufen möchte. Bevor du nicht überzeugt bist, dass es ein guter Wagen ist, wirst du ihn nicht kaufen.
Genau so wenig sollten wir eine Theorie akzeptieren, bevor wir sicher sind, dass es eine gute (der Wahrheit entsprechende) Theorie ist.
Bei der Prüfung eines Gebrauchtwagens stellen wir bestimmte Fragen:
Um eine wissenschaftliche Theorie zu prüfen, stellen wir auch Fragen:
Wenn die Evolutionstheorie diesen oder ähnlichen Prüfungen unterzogen wird, fallen diese nicht sehr gut aus! Sie erklärt nicht alle Fakten und die, die erklärt werden, werden nicht exakt erklärt.
Bei einer Prüfung durch bestimmte Experimente erscheint die Evolutionstheorie in keinem sehr guten Licht, weil kein Experiment (trotz riesigem Aufwand an Kosten, Zeit und Intelligenz) bis jetzt bewiesen hat, dass Evolution gegenwärtig abläuft.
Wenn man nach den genauen Vorstellungen fragt, wie ein Geschöpf zu einem andern evolviert oder sich verändert, ist sie nicht in der Lage, genaue Antworten zu geben oder auch nur plausible Vermutungen anzustellen.
Wir stellen fest, dass Evolution, der Gedanke, alles Lebendige habe sich durch Zufall aus einer zufälligen Lebensform entwickelt, einer Prüfung, der Theorien von Wissenschaftlern üblicherweise unterzogen werden, nicht standhält!
Zitat: Der bekannte engl. Evolutionstheoretiker W. Le Gros Clark [Discovery, January 1955, Seite 7]: "Dass Evolution wirklich stattgefunden hat, kann wissenschaftlich nur dann bewiesen werden, wenn die auf der Basis des indirekten Beweises vorausgesetzten Zwischenstufen in Form von Fossilien gefunden wurden. Mit anderen Worten, der Paläontologe muss den entscheidenden Beweis für die Evolution erbringen, da es seine Aufgabe ist, die Aussagekraft der Fossilien zu untersuchen."
Bis heute wurde keine Uebergangsform (Missing Link) von einer Art in eine andere gefunden!
Aber warum "glauben" viele Wissenschaftler der Evolution? Aus demselben Grund wie auch viele Nichtwissenschaftler! Weil sie dann nicht an Gott und seine Schöpfung glauben müssen.
Es ist nahezu sicher, dass sich Leben nicht durch Chemie entwickelt hätte, wenn die frühere Erde Sauerstoff in ihrer Atmosphäre gehabt hätte, wie dies heute der Fall ist.
Denn Sauerstoff baut grosse Moleküle zu kleineren ab, und so wären die grossen Moleküle zerstört worden, lange bevor sie das Stadium des "Lebens" erreicht hätten.
Also sagt der Evolutionist, dass in der Atmosphäre der frühen Erde kein Sauerstoff vorhanden war, sondern nur Gase, die den grossen, sich entwickelnden Molekülen nicht schaden konnten.
Sie behaupten, dass unser ganzer Sauerstoff durch grüne durch Evolution entstandene Pflanzen aufgebaut worden sei.
Dies kann natürlich richtig sein. Es könnte aber genau so falsch sein. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für einen der beiden Wege.
Sicher war immer eine Menge Sauerstoff auf der Erde vorhanden, weil das Gestein eine riesige Menge Sauerstoff enthält.
Ob es also freien Sauerstoff gab, wie heute, wissen wir nicht.
Jedenfalls wirft Sauerstoff einige schwierige Fragen für die Evolutionisten auf.
Heute sind nahezu alle Lebensformen von Sauerstoff abhängig. Ohne ihn könnten sie nicht überleben. Aber die frühesten Lebensformen dürfen keinen Sauerstoff zum Leben benötigt haben (wenn Evolution richtig ist), weil für sie gar kein Sauerstoff zum Atmen da war. Vermutlich wäre Sauerstoff für solche Lebewesen sogar Gift gewesen. So müssen wir (wegen der Evolution) daran glauben, dass zu irgend einer Zeit Organismen, die nicht im Sauerstoff leben konnten, sich (vielleicht allmählich) zu Organismen veränderten, die ohne ihn nicht leben konnten!
Dies mag möglich sein, aber es erscheint ziemlich unwahrscheinlich! Sie mussten sich von den heutigen Lebewesen, die zum Leben auf Sauerstoff angewiesen sind, deutlich unterschieden haben. Es gibt Bakterien, die keinen Sauerstoff benötigen, aber es kommt niemand auf die Idee, dass diese frühere Lebensformen seien, wie es sich die Evolutionstheorie vorstellt.

Wenn diese neuen Moleküle überall am Himmel verteilt geblieben wären, hätte dieselbe Energie sie bald wieder abgebaut, die sie am Anfang aufgebaut hatte, nämlich das ultraviolette Licht der Sonne. Also behauptet man, sie müssen durch Regen auf die Erde heruntergewaschen worden sein, wo sie sich in Flüssen, Teichen oder Seen sammelten. Über Millionen von Jahren, so sagt die Theorie der chemischen Evolution, wurden mehr und mehr organische Moleküle den Wassern auf der Erde hinzugefügt, bis sie eine "Suppe", eine konzentrierte Mischung organischer Moleküle bildeten. Diese Suppe soll in Tümpeln, die durch die Gezeiten zurück gelassen und durch die Sonne teilweise ausgetrocknet wurden, sehr dick und konzentriert geworden sein.
Wir wollen uns darüber im klaren sein, dass es überhaupt keinen Beweis dafür gibt, dass solch eine "Suppe" jemals existiert hat. Es ist etwas was stattgefunden haben könnte, wenn alle Bedingungen genau richtig gewesen wären.
Später benützt dann dieselbe Theorie den Gedanken, dass die organischen Moleküle sich nicht sehr gut mit Wasser vermischen (so wie Öl und Wasser). Aber dafür, dass die Suppe überhaupt entstehen konnte und für die Erhaltung derselben über Millionen von Jahren müssen sich die organischen Moleküle ziemlich gut gemischt haben, damit sie als Regentropfen nicht verloren gingen, wenn das Wasser über Erde und Steine lief und durch den Untergrund gefiltert wurde. Wie beim früheren Argument bezüglich dem Sauerstoff sehen wir, dass die Theorie gerne beide Möglichkeiten benutzt; die Moleküle mischen sich mit Wasser, wenn es für die Theorie passt, aber dass sie sich ebenfalls vom Wasser trennen, wenn dies der Theorie geeignet erscheint.
Die Evolutionstheorie nimmt an, dass die Bedingungen zu einem bestimmten
Zeitpunkt immer genau richtig sind.
Dies ist keine sehr wissenschaftliche Art des Denkens.
Um dieses Problem zu umgehen, fällt der Theorie auf das Argument zurück, dass alles geschehen kann, ganz egal wie unwahrscheinlich es ist, wenn man nur genügend Zeit dafür gibt.
Deshalb erzählt die Evolution immer von Abermillionen von Jahren.
Natürlich ganz durch Zufall!
Die Evolution schlägt vor:
dass die Moleküle als die Suppe konzentrierter wurde, sich wie Öl vom Wasser zu trennen begannen;
dass Moleküle ein Ende haben das sich mit Wasser mischt und eines das sich mit öligen Flüssigkeiten mischt (ähnlich Detergentien oder Seifen).
Wären solche Moleküle vorhanden gewesen, hätten sie sich an der Oberfläche von öligen Tropfen gesammelt um eine Art Haut (oder Membran) um den Tropfen zu bilden.
Einige andere Moleküle könnten sich an der Innenseite der Haut angelagert haben, um eine Doppelschicht zu bilden, ähnlich den Membranen, die ausser- und innerhalb lebender Zellen gefunden werden.
Soweit kann die Evolution die Bildung einer Zelle erklären. Aber selbst ein Tropfen organischer Moleküle mit einer Doppelmembran umgeben,
unterscheidet sich von einer lebenden Zelle wie ein Haufen Ziegelsteine von einer funktionsfähigen Fabrik.
Der Tropfen der sich wie die Evolution sagt, in eine lebende Zelle verwandelt, ist bestenfalls ein leeres Gebäude! Gewöhnlich wehrt sich ein Evolutionist dadurch, dass er viele Millionen Jahre annimmt, damit sich der Tropfen in eine lebende Zelle verwandeln könnte. Dies ist Unisnn. Weder Öltropfen noch lebende Zellen bestehen sehr lange. Öltropfen werden sich zusammenlagern und an der Oberfläche des Wassers treiben mit dem sie gemischt waren und eine getrennte Schicht bilden. Lebende Zellen, selbst in einem lebenden Körper sterben laufend ab und werden durch neue ersetzt.
Wie kann man glauben, dass organische Tropfen oder irgendwelche Zwischenstufen zwischen den Tropfen und einer lebenden Zelle Millionen von Jahren bestehen bleiben um eine Zelle zu bilden?
Wenn sie nicht so viele Jahre gebraucht hätte, wieso kann denn heute keine lebende Zelle im Labor hergestellt werden?
Eine unglaubliche Geschichte (von Prof. E. H. Andrews)
"Als ich eines Tages am Meeresufer entlang ging, fand ich etwas farbiges halb im Sand verborgen. Es fühlte sich an, wie einer jener kleinen festen Gummibälle die so gut springen.
Wie kam der hierher ?
Ich gebe dir folgende Erklärung:
Vor vielen hundert Jahren wuchsen auf einer tropischen Insel Seite an Seite eine Kokosnusspalme und ein Gummibaum. Eines Tages fiel eine Kokosnuss von der Spitze der Palme auf den Boden, traf auf einen Stein, der ein kleines Stück der Kokosschale abschlug. Nicht lange danach fanden Ameisen und andere Insekten das Loch in der Nuss und begannen das Innere wegzuknabbern bis nur noch die leere Schale ganz sauber unter den Bäumen übrigblieb.
Um diese Zeit herum passierte es, dass eine zweite Nuss von der Palme fiel. Im Fallen stiess sie an einen der Hauptäste des Gummibaumes und brach ein Stück Rinde ab. Natürlich begann das milchige Gummilatex aus dem beschädigten Ast zu fliessen. Wie schon gesagt, lag die leere Kokosnussschale unten mit dem Loch. Durch einen wunderbaren Zufall begann das Gummilatex direkt in das Loch zu tropfen, bis sich ein Teich von Latex in der Schale gesammelt hatte.
Dann kam ein Wind auf, der Sand und Staub herantrieb. Ein Teil des Staubes war Schwefelmineral, ein anderer Teil kam von den gefärbten Steinen der Insel. Dabei fand eine ganze Menge Staub ihren Weg durch das Loch und setzte sich auf dem Gummilatex ab. Schliesslich wehte der Wind ein Blatt her, das sich über das Loch legte, worauf Latextropfen dann das ganze Loch abdichteten, so dass nichts mehr herein oder heraus konnte. Die See brandete durch den Wind getrieben über den Strand und schwemmte die Kokosnussschale weg. Als die Schale auf den Wellen tanzte, überschlug sie sich immer wieder, so dass sich das Latex mit dem Schwefel und dem Sand und Staub mischte und sich an der glatten Innenseite selbst zu einer Kugel rollte. Wenn Schwefel mit Gummi erhitzt wird, vulkanisiert es den Gummi zu einem festen elastischen Klumpen. Genau das passierte jetzt! Wir haben uns eine heisse Sonne vorzustellen, aber das bereitet uns ja keine Probleme! Der Latex rollte während er vulkanisiert wurde, fortwährend im Innern der viel grösseren Kokosschale herum und nahm dabei eine perfekte kugelförmige Gestalt an. Der farbige Staub durchzog den jetzt elastischen Ball mit Streifen. Schliesslich wurde die Schale gegen einen Felsen geworfen und zerbrach. Der Ball trieb an den Strand wo ich ihn fand!"
Glaubst du diese Geschichte? Nein? Aus welchem Grund?
Jeder einzelne Schritt wäre doch möglich, oder? Nichts ist wissenschaftlich gesehen unmöglich! Einige Gedanken die benützt wurden, gründen auf Prozesse, die in der
Wissenschaft wohlbekannt sind!
Du glaubst es immer noch nicht? Warum nicht? Nichts ist doch unmöglich wenn genügend Zeit zur Verfügung steht, oder?
Die Theorie der chemischen Evolution ist der Erklärung von der Entstehung des Gummiballes sehr ähnlich. Keine der Stufen kann als unmöglich angesehen werden. Viele sind unwahrscheinlich, aber diese Schwierigkeit wird dadurch beseitigt, dass man sagt, es würden die unwahrscheinlichsten Dinge geschehen, wenn man lange genug wartet.
Dies ist ein Gedanke, der in der Evolutionstheorie immer wieder aufkommt, der aber total falsch ist! Er beruht auf einem Missverständnis der sogenannten "Wahrscheinlichkeitstheorie". In der Gummiball-Geschichte sind etwa zehn (unwahrscheinliche) Ereignisse verknüpft. Dabei muss jedes genau zum richtigen Zeitpunkt ablaufen!


Eine Zelle gleicht einer Fabrik. Sie ist wie eine Fabrik eingeschlossen von einer Wand. Es gibt Türen die Wasser und Nahrung einlassen und Abfall hinauslassen. Aber die Türen sind geschlossen für alles was der Zelle schaden könnte. Und es gibt Arbeiter in dieser Fabrik, das sind grosse Moleküle, die "Enzyme" genannt werden. Es können mehr als 50 verschiedene Enzyme in einer Zelle sein, von denen jedes ein anderes Produkt liefert.
Aber wenn diese verschiedenen Zelltypen gebildet worden sind, produzieren sie wiederum nur Zellen ihres eigenen Typs.
Das Geheimnis des Wachstums liegt im Nukleus.
Wenn sich der Zellkern halbiert, befindet sich von jedem Chromosomenpaar ein Chromosom in jedem der beiden Keime; so hat wieder jede neue Zelle die gleiche Chromosomenzahl. Wenn eine neue Zelle sich geteilt hat, verdoppelt sie ihre Chromosomen, indem sie aus jedem einzelnen ein Paar bildet und so den Kreislauf wieder schliesst. Wenn nun in unserem Bild die Schränke den Chromosomen entsprechen, entsprechen die Schubladen den Genen. Gene sind kurze Abschnitte der Chromosomen. So wie eine Reihe Schubladen einen Schrank ergeben wenn sie in einem Rahmen zusammengefasst sind, so bauen die Gene ein Chromosom auf, wenn sie "zusammengebunden" werden.
Sie heissen Gene, weil sie die Anweisungen enthalten, die nötig sind um eine Pflanze oder ein Tier zu "erschaffen" oder zu "machen".
Ein Gen kann zum Beispiel die Farbe eines Tierpelzes kontrollieren. Ein anderes steuert die Augenfarbe, andere überwachen Wachstum der komplizierten Teile wie Herz, Lunge und Gehirn.
Desgleichen bei Pflanzen.
Gene entsprechen in unserem Beispiel den Schubladen die voll von Hunderten von Plänen und Entwürfen sind.
Gene bestehen aus langen Molekülen, einer Substanz die wir als DNS (Desoxyribonukleinsäure) bezeichnen.

Das DNS-Molekül sieht etwa wie eine spiralförmige Wendeltreppe aus. Die zwei Seitenteile machen die Wendeltreppe spiralförmig, die Stufen binden die beiden Spiralen zusammen.
Es gibt vier verschiedene Arten von Stufen, von denen jede aus unterschiedlichen Atomgruppen besteht.
Wir wollen diese vier Stufen A, B, C und D nennen.
Obwohl ein DNS-Molekül Tausende von Stufen in seiner spiralförmigen Wendeltreppe hat, besteht jede dieser Stufen entweder aus A, B, C oder D.
Nehmen wir an, du hast 4 Farbstifte: Rot, Blau, Grün und Gelb. Du bemalst nun die Stufen der Wendeltreppe wie folgt an: Blau für A, Grün für B, Gelb für C und
Rot für D.
Wie viele Möglichkeiten hast du, die ersten 10 Stufen zu bemalen?
z.B.: rot, blau, gelb, blau, grün, grün, rot etc. oder : blau, rot, grün, grün, gelb etc.
oder : gelb, rot, gelb, rot, grün etc.
Wie viele Möglichkeiten gibt es?
Um die ersten 10 Stufen der Wendeltreppe zu bemalen hast du über eine
Million (genau 1'048'576) Möglichkeiten!
Auf dieselbe Weise kann ein nur 10 Stufen langes DNS-Molekül auf über eine Million Arten aufgebaut werden, nur abhängig von der Reihenfolge der Stufen A, B, C oder D. Bei 100 Stufen kommen wir auf über 1 Billion Möglichkeiten. Bei 1000 Stufen auf eine Zahl mit 18 Nullen.
Die Reihenfolge der Stufen fungiert als eine Art Code (oder als ein Safe voll von Instruktionen), der Anweisungen über Bau und Funktion von Zellen gibt.
Somit haben wir:
Stell dir einmal folgendes vor:
Wenn ein Entdecker in einem unerforschten Dschungel ein Industriezentrum durchquert und dort Fabriken, Büros und Pläne finden würde, würde er natürlich
merken, dass dies nicht zufällig entstanden ist. Sondern, dass dies absichtlich von jemandem entworfen worden ist.
Die Evolution aber behauptet, dass der phantastische Entwurf und die Einzelheiten der Lebewesen (besonders das DNS-Molekül, das die Pläne und Entwürfe enthält) durch
Zufall entstanden ist.
z.B.:
0121, 0122, 0123, 0124, ...
0131, 0132, 0133, 0134, ...
1130, 2130, 3130, 4130, ...
Tatsächlich gibt es 10*10*10*10=10'000 verschiedene 4-Zeichen Gruppen, die wir auf diese Weise aufbauen können.
Und es gibt 100'000 5-Zeichen-Gruppen, 1'000'000 6-Zeichen-Gruppen und 10'000'000 7-Zeichen-Gruppen...
Nun haben zum Beispiel Telefonnummern in den USA nicht weniger als 10 Ziffern. Das bedeutet, dass es 10 Milliarden möglicher Telefonnummern in den USA gibt! Wenn es dort 10 Milliarden Telefone gäbe, hätte jede Person in den USA 50 Telefonapparate mit eigenen separaten Nummern.
Wenn jede Person (inklusive Kinder) einen Telefonapparat hätte, bedeutet das, dass nur eine 10-Ziffer-Nummer aus 50 möglichen Nummern eine wirkliche Telefon-Nummer ist. Die anderen 49 möglichen Nummern sind ohne Bedeutung!
Das heisst, wenn man sie wählt wird nichts passieren da kein Anschluss vorhanden ist.
Welchen Zusammenhang hat das für den Code des Lebens ?
Nun, wir haben schon gesehen, dass es für die vier verschiedenen Arten von Stufen im DNS-Molekül ausserordentlich viele Anordnungsmöglichkeiten gibt.
Wie bei den Telefonnummern wird nur ein kleiner Ausschnitt der möglichen Anordnungen wirklich in der DNS gefunden.
Der DNS-Code funktioniert folgendermassen:
Das DNS-Molekül ist wie eine Schablone oder ein Muster für die Herstellung anderer Moleküle, die "Proteine" genannt werden.
(Eigentlich wird zuerst eine andere Art von "Nukleinsäure", RNS genannt, aufgebaut, welche die DNS als Muster benützt; die Proteine werden dann von der RNS abkopiert - aber das Endresultat ist dasselbe.)
Proteine sind lange, kettenförmige Moleküle, die aus kleinen Einheiten, den "Aminosäuren" aufgebaut sind. Die DNS (oder RNS) dient als Vorlage zum Verbinden dieser kleinen Einheiten, um ein besonderes Protein aufzubauen. Die Reihenfolge der Stufen im DNS-Molekül bestimmen die Art der aufzubauenden Proteine. Diese Proteine kontrollieren dann das Wachstum und die Aktivität der Zelle. Die ihrerseits wieder das Wachstum und die Aktivität des gesamten Organismus kontrolliert.
Die meisten der möglichen Ketten von Aminosäuren ergeben keine Proteine, die in Lebewesen gefunden werden. Sie ergeben biologischen Unsinn! (Wie 49 der 50 möglichen Telefonnummern in den USA keine wirklichen Telefonnummern sind.)
Das heisst, die meisten der möglichen Aminosäureketten sind keine wirklichen, biologisch brauchbaren, Proteine.