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Weihnachten - Christi Geburt?

Autor: R. Thronoi

Jahr für Jahr ist es Brauch, sich gemeinsam mit abertausenden Gleichgesinnter den Regalen entlang durch kitschig ausstaffierte Verkaufstempel zu drängeln und eine langweilig-schöne Bescherung zu ergattern. Niemand macht sich Gedanken, dass der alljährliche Plunder nach dem Aufreissen des Geschenkpapiers und einem gequälten Lächeln oft ungeachtet in Schränken und Müllsäcken verschwindet, geschweige denn, dass der ganze Weihnachtsrummel ein Witz ist, um uns durch das Prinzip des "Schenkens und selbstverständlich, oder korrekter, vor allem des beschenkt werden", das mehr oder weniger hart Verdiente aus den Taschen zu ziehen.

Entstehung des christlichen Weihnachtsfestes

Zu Beginn stellen wir uns eine einfache Frage:

Haben wir irgendwann bei Nacht und Schneetreiben einen Hirten mit Schafen auf einer Weide Schnee fressen sehen?
Die Antwort liegt auf der Hand.

Und da die Weihnachtsgeschichte allseits bekannt sein dürfte, bedarf das Vorhandensein weisser "Wollknäuel" keiner Erläuterung.

Um die gestellte Frage vollständig zu rechtfertigen: in Israel fällt im Winter ebenfalls Schnee, wer hätte das gedacht. Die Schafe wurden damals zu Beginn der Frühregenzeit, im Oktober und November, nach Hause getrieben und nicht mehr auf freiem Felde gehalten.
Spekulationen zufolge wurde Jesus im Herbst geboren und nicht annähernd am 25. Dezember.
Auf den Punkt gebracht, zu Weihnachten wird nicht Christi Geburt gefeiert.

Der Brauch am 25. Dezember, der nicht zufällig identisch mit der Wintersonnenwende ist, bestand bereits etliche Jahrhunderte bevor die katholische Kirche ihren Ursprung fand. Zur Zeit des römischen Reiches, bereits 70 Jahre vor Christi Geburt, fand der Mithraskult immer mehr Anklang bei des Kaisers Untertanen.
Mithras war ein persischer Sonnengott, der über kleine Umwege ins gesamte römische Reich fand, und da hauptsächlich von Männern und in sogenannten Mithräen (Grotten) zelebriert wurde.
Mithras' Geburtstag ist der 25. Dezember, der Tag der Wintersonnenwende, die längste Nacht.

Im 4. Jahrhundert begann das römische Reich durch Machtgier und Intrigen zu zerfallen und die Machthaber begannen sich gegenseitig nach dem Leben und der Macht zu trachten. In dieser unruhigen Zeit kam das Christentum mit den Entsprechenden Despoten an die Macht und wurde kurzum zur Staatsreligion erklärt. Doch tief in den Herzen des Pöbels war der Glaube an Mithras verwurzelt und da sich deshalb die Verteufelung heidnischer Riten als zwecklos erwies, begann die junge katholische Kirche frisch fröhlich dem Mithraskult beinahe ohne Ausnahme ab zu kupfern:
Da der Mithras-Höhlentempel auf dem Hügel des Vatikans stand, wurde er zum religiösen Mittelpunkt des katholischen Christentums ernannt. Die vom Mithraskult bekannten sieben Sakramente mit Taufe, Firmung und Kommunion wurden ebenfalls übernommen, und da man schon mal dabei war, kopierte man die Messe mit Hostie und Weihwasser auch.
Ebenfalls der 25. Dezember wurde einfallslos übernommen und nur der Name von Mithras' zu Christi Geburt gewandelt.
Ganz nebenbei, die Bischofsmütze wird bis heute "Mitra" genannt.

Da man nun unter dem Namen des Christentums den Mithraskult weiterführte, musste von der Christen- zur Mithräenverfolgung gewechselt werden. Aufgestachelt von der neuen Kirche, verfolgte und plünderte das Volk die Mithräen und tötete ihre Priester - bis im 5. Jahrhundert der Kult vollends verschwunden war.

Hintergründe

Sie glauben immer noch an das Schenken und beschenkt werden und das heilfrohe Fest?
Vergessen Sie's, denn in den grausigsten Abgründen des farbenfrohen Festes warten unzählige, verscharrte Leichen darauf ausgegraben zu werden:

Der bereits bekannte Sonnen- und Feuergott Mithras, besser bekannt als Saturn (Nimrod, Kronos, Moloch und Baal) sollte bereits geläufig sein. Nimrod (der Gehörnte) als Repräsentant des verschlingenden Feuers und als grosser Kindes-Verschlinger, war der Vater aller babylonischen und somit später persischen Götter. Kleinstkinder waren die best akzeptabelsten Opferungen auf seinem Altar und auch die Annalen der Antike wissen zu berichten, dass die Phönizier ihre liebsten Kleinkinder dem Saturn oder Kronos geopfert haben.
Damals herrschte der Glaube vor, durch Kindesopferung das Wohlwollen des entsprechenden Gottes zu erlangen und dass die Kinder durch das Feuer geläutert und von der Ursünde befreit würden.
Hiervon stammt das im römisch-katholischen bekannte "Fegefeuer", der sogenannte Ort der Reinigung der Seele von Sünden.

Der berühmte jüdische Geschichtsschreiber Josephus schrieb wichtige Hinweise über Nimrods (Jäger) Rolle in der Welt nach der Sintflut nieder:
So veränderte Nimrod die Regierung langsam zur Tyrannei und behauptete lautstark, sich an Gott, falls der nochmals Lust habe die Welt zu überfluten, zu rächen, indem er einen Turm baute, so hoch, dass ihn die Wasser nicht erreichen könnten.
Der womöglich grösste und erste Rebell der Geschichte wurde durch viele Religionen hindurch unter anderen Namen als Gott verehrt:
Bereits im alten Testament ist von Tammuz (tam = perfekt machen, muz = Feuer), den die Israeliten für Nimrod gehalten hatten, zu lesen. Ebenso ist zu lesen, dass sie ihre Kinder dem Baal und Moloch im Feuer opferten und dazu die Trommeln spielten um die Schreie der Kinder zu übertönen. Auch bei den keltischen Druiden, die als Priester, Lehrer und Richter fungierten, waren um 300 v. Chr. Menschenopfer nichts ungewöhnliches, um die Gunst der Götter für Schlachten oder kranke Menschen zu erlangen.

Doch damit nicht genug. Ebenfalls ist Kannibalismus im Ursprung von Weihnachten und im alten Testament zu finden wo es Brauch war, dass die Priester auch am Opfer teilnehmen mussten. Im Hebräischen steht das Wort 'Cahn' für Priester und zur Zeit der Baals-Verehrung erforderte das Teilnehmen der Priester an den Opfern nicht das verzehren von Fleisch der Tieropfer, da Baal Kleinstkinder geopfert wurden. Nun kommt die Etymologie zum Zuge und es dürfte wohl jedermann die heutige Form der Zusammensetzung der Worte 'Cahn' und 'Baal' (Kannibale) bekannt sein.

Weihnachtsmann

Was wäre das fröhliche Weihnachtsfest ohne den Weihnachtsmann.
Doch der wohl beleibte Rauschebart, auch bekannt als 'Santa', ist die nächste Leiche im Keller des Festes:
In Ganz Kleinasien war 'Santa' der gängige Name für Nimrod, eben den Feuergott, der in der Antike den Kamin herunter kam und welchem Säuglinge geopfert und anschliessend verzehrt wurden.
Im neuen Testament der Bibel ist von den Nikolaitern zu lesen. Nikolaiten bedeutet "Anhänger des Nikolaus" und wie aus der Etymologie hervorgeht (Nikos = Eroberer, Zerstörer; laos = Mensch) waren die Nikolaiten Anhänger des Menschenzerstörers Nimrod.

Beim Zusammenfügen der Worte 'Santa', 'Nikos' und 'Laos' wird das Gehirn jedes klar denkenden menschlichen Wesens seine Arbeit verrichten.

Schenken und beschenkt werden

Heutzutage glauben viele, dass sie es den "drei Königen" gleichtun, wenn sie sich gegenseitig beschenken, in der Erwartung selbst beschenkt zu werden.
Doch es steht nirgends geschrieben, dass es 'drei' waren die Gold, Weihrauch und Myrrhe brachten, und abgesehen davon waren dies keine Geburtstagsgeschenke, denn sie wurden einige Zeit nach Jesu Geburt überreicht, denn die Weisen sahen in Jesus den "König der Juden", und auch heute ist es noch Brauch Geschenke mitzubringen wenn man vor einen 'König' tritt.
Denken Sie ganz wenig weiter: Solche Geschenke werden persönlich überreicht. Die Weisen übergaben ihre Geschenke weder Maria noch Joseph, sondern Jesus und auch heute würde kein Botschafter das Geschenk für einen Präsidenten dessen Mutter überreichen, das ist schlichtweg absurd.
Massen sich die Menschen also an, einer der Weisen und zugleich Jesus zu sein?

Der Weihnachtsbaum

Eine alt-babylonische Sage erzählt von einem immergrünen Baum der aus einem toten Baumstamm entsprang. Der alte Baumstamm verkörpert den toten Nimrod und der neue immergrüne Baum der aus ihm hervorgeht ist Tammuz, in dem Nimrod angeblich zurück ins Leben gekommen war.
Den Ägyptern war die Palme heilig, den Druiden die Eiche und den Römern die Tanne, die während der Saturnalia mit roten Beeren geschmückt wurde.

Es mag verwunderlich klingen, doch in der Bibel ist die Rede vom Weihnachtsbaum:

Jeremiah 10:2-5
"(2)So spricht Jahwe: Lernet nicht den Weg der Nationen, und erschrecket nicht vor den Zeichen des Himmels, weil die Nationen vor ihnen erschrecken. (3)Denn die Satzungen der Völker sind Nichtigkeit; denn Holz ist es, das einer aus dem Walde gehauen hat, ein Werk von Künstlerhänden, mit dem Beile verfertigt. (4)Er schmückt es mit Silber und mit Gold; mit Nägeln und mit Hämmern befestigen sie es, dass es nicht wanke; (5)sie sind wie eine gedrechselte Säule und reden nicht; sie werden getragen, denn sie gehen nicht. Fürchtet euch nicht vor ihnen; denn sie können nichts Böses tun, und Gutes zu tun steht auch nicht bei ihnen."

Obwohl dies eine klare Untersagung des Weihnachtsbaumes ist, übernahm die römisch-katholische Kirche den Weihnachtsbaum, ein Symbol der Kindesopferung, wie so vieles, gedankenlos in ihr "christliches" Religionsgebilde.

Adventskranz, Julblock und Mistel

Europäer brachten Stechpalmenzweige in ihre Häuser und boten sie den Elfen der Wälder dar, um Schutz vor dem harten Winterwetter zu erhalten. Die Zweige wurden während der Saturnalia ebenfalls als Zeichen der Freundschaft verschenkt und von den frühen römischen Christen als Weihnachts-Dekoration verwendet. Von den Stechpalmen gibt es nicht wenige Arten von denen die meisten einen männlichen und einen weiblichen pflanzlichen Vertreter haben und da die weibliche Pflanze keine Beeren hervorbringt ohne von der männlichen befruchtet zu werden, ist es nicht verwunderlich, dass der Stachelpalmenkranz seinen Weg in die Bräuche als Freundschafts- und Fruchtbarkeitssymbol fand.

Auch das "Küssen unter der Mistel" dürfte bekannt sein und war in einer Nacht zu Beginn der Saturnalia in Verbindung mit betrunkenen Orgien üblich.
Zudem bedachte man die Mistel mit Heilkräften, die denen zuteil wurden die sich unter ihr "vergnügten".

Bei den Druiden wurde der Mistel, die auf Eichen wächst, dem heiligen Baum der Druiden, Heilkräfte zugesprochen und sterilen Tieren als Medizin gegen Unfruchtbarkeit verabreicht.

Sowohl die Beeren der Stechpalme als auch die Mistel galten als heilig für den Sonnengott und der ursprüngliche "Sonnen Log (Klotz)" wurde mit der Zeit zum "Yule Klotz". 'Yule' einfach übersetzt bedeutet 'Rad' und ist seit Alters her eine Bezeichnung für 'Sonne' und ist somit leicht den Bräuchen rund um Nimrod zu zu ordnen.




Und während Sie sich nun durchs Gedränge schlängeln und nach einem Geschenk suchen, um zu guter Letzt den Konsumtempel mit den üblichen Pralinen und Socken zu verlassen, denken Sie daran:
Dank eines Festes, das die katholische Kirche abgekupfert und notdürftig assimiliert hat, nur um an Bedeutung zu gewinnen, obwohl die Bibel, nach der sich zu richten sie behaupten, es aufs Äusserste verurteilte, bescheren Sie vielen Verkaufshäusern 60% des jährlichen Umsatzes von Kleinverkäufen.

Oder sind Sie nur darum bemüht, das Fest richtig zu feiern, bei dem einst Ihre Kleinsten 'dem Gehörnten' geopfert worden wären?



Quellen:

www.thercg.org
www.science-at-home.de