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Erde kollidierte mit grossem Himmelskörper

Autor: Dr. med. Dr. rer. nat. Bernard Ellmann
Vervollständigt, strukturell und teilweise grammatikalisch überarbeitet durch A. Felber
Online auf 'matter-of-fact.cc' seit 03.11.2008
Letzte Bearbeitung: 20.06.2013

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1.Zusammenfassung

Die Ergebnisse von satellitengestützten Vermessungen der Erdoberfläche in den letzten Jahren beweisen eine Kollision der Erde mit einem grossen Himmelskörper. Darüber hinaus lässt sich belegen, dass die Kollision in geschichtlicher Zeit stattgefunden hat.

Der Durchmesser dieses Himmelskörpers betrug etwa 4500 km. Während des wenige Minuten dauernden Kontakts mit der Erde wurden 2/3 des Indischen Ozeans und der darunter befindliche Erdmantel bis zu einer Tiefe von mehreren hundert Kilometern, vom Antarktissockel bis zum Äquator in Richtung Indien, kurzzeitig eliminiert. Das Ereignis ist einem Weltuntergang gleichzusetzen.
Der Himmelskörper traf auf eine starre Erdkruste. Die heutigen tektonischen Platten mit den Ozeanischen Rifts als druckbedingte Risslinien, die tausende von Vulkankegeln auf den Meeresböden, die weltweiten, hohen Gebirge und alle Sedimentablagerungen, entstanden dabei als unmittelbare Folge der Kollision.
Die Erdachse wurde massiv ausgelenkt. Die Polvereisungen und die Eiszeit begannen. Die Mammuts in Sibirien wurden schock gefroren. Das Magnetfeld der Erde polte sich in kurzer Zeit mehrfach um.

Fast das gesamte Leben der Erde wurde durch Druck-, Hitze- und Flutwellen vernichtet. Die wenigen überlebenden Menschen mussten, aller Mittel beraubt, einen primitiven Neuanfang machen. Diese Zeitabschnitte werden heute als "Stein-, Bronze- und Eisen" -Zeit bezeichnet.

Diese Publikation steht in völligem Widerspruch zu den gängigen geologischen Theorien über die Entwicklungsgeschichte der Erde. Im Gegensatz dazu beruht sie aber auf belegbaren Befunden und einer nachvollziehbaren Logik.

2.Einleitung

Abb. 1: Reliefkarte der Erdoberfläche
Abb. 2: Kratzspuren im Bereich des Indischen Ozeans
Abb. 3a: Quelle GFZ
Abb. 3b: regionale Meeresspiegeländerungen
Abb. 4: Die Erde als Geoid
Abb.5a-5h

Mit Hilfe von Radarsatelliten wurde das gesamte Relief der Erdoberfläche und des Meeresbodens abgebildet [1] (). Durch die Messungen von ERS-1 und Topex/Poseidon [2] wurden die relativen Meeresspiegelhöhen und deren Veränderungen bestimmt. Nach der Fertigstellung dieser Bilder zeigten sich mehrere Auffälligkeiten:
So wurden relative Meeresspiegelerhöhungen von bis zu 10 cm/Jahr im nördlichen Indischen Ozean, mit Sri Lanka im Zentrum, festgestellt. Dort liegt das Meeresspiegelniveau aber immer noch bis zu 105 m unter NN ().

Über dieser Region, d.h. über nahezu dem gesamten Boden des Indischen Ozeans lassen sich als weitere Auffälligkeit strahlenförmige "Kratzspuren" vom Antarktissockel bis in die Bengalische Bucht verfolgen. Dieses fächerförmige Strahlenmuster von exakter Geradlinigkeit konvergiert nach Norden hin und verläuft unter einem Winkel von etwa 20° Abweichung von der Erdachse nach NO ( und ).

Jede dieser Auffälligkeiten stellt auch als alleiniger Befund einen Beweis für eine grosse Gewalteinwirkung dar.
Die relative Höhe des Meeresspiegels wird durch die Höhe 'N' des Geoids zum Referenzellipsoid bestimmt. Sie steht in direktem Zusammenhang mit den Anomalien des Schwerfeldes [3]. D.h., je grösser die Masse in einer Region im oder unter dem Erdmantel ist, desto niedriger ist dort der relative Meeresspiegel. Das Gravitationsfeld im Bereich der Südspitze Indiens ist somit messbar stärker als in benachbarten Regionen (). Gleichzeitig ist aber auch genau über diesem Gebiet der jährliche relative Anstieg des Meeresspiegels am höchsten. Das bedeutet, dass die Massenkonzentration unterhalb dieser Fläche () immer noch relativ erhöht ist, aber auch eine grosse Rückbildung zeigt.

Der spezifisch schwerere Eisenkern der Erde bewegt sich insgesamt oder zumindest in Teilen infolge der Trägheit in Richtung Erdmantel, wenn dieser dort von aussen angestossen wird. Eine sehr grosse Kraft ist erforderlich, um diesen Effekt in einem messbaren Umfang auszulösen. Der gegenläufige Effekt muss auf der gegenüberliegenden Seite der Erdkugel beobachtet werden können. Genau das ist der Fall ( und ).

Ein grosser kosmischer Körper ist mit der Erde kollidiert und hat den Erdmantel im Bereich des Indischen Ozeans kurzzeitig bis zu einer Tiefe von mehreren Hundert Kilometern Tiefe aufgerissen. Daraus ergibt sich eine zweite Erklärung für das stark erhöhte Gravitationsfeld im Bereich des Indischen Ozeans:
Die vom kollidierten Körper ausgehobene Magma-Rinne im Erdmantel füllte sich durch Zustrom von Magma bis zum vollständigen Niveauausgleich der Erdkruste. Der Hauptzustrom erfolgte von den unteren, beweglicheren Magmaschichten. Das Aufsteigen von tieferen, spezifisch schwereren Magmaschichten bis in den äusseren Mantelbereich erklärt die nachgewiesene Gravitationsfeldverstärkung in dieser Region. Die Magmaverschiebung konnte auch nach Erstarren des neu gebildeten Ozeanbodens andauern und weitere Verlagerungen von spezifisch schwereren Zonen zum äusseren Erdmantel in Richtung Indischer Ozean bewirken. Bei Mitbeteiligung kernnaher Zonen auf der gegenüberliegenden Seite des Erdkerns sind danach entweder eine Auffüllung des kernnahen Bereiches mit spezifisch leichterem Mantelmaterial von "oben" , eine Verschiebung des gesamten Kerns, oder beide Vorgänge gleichzeitig denkbar.

In der Tat liegt der Erdkern exzentrisch, wenn man von einer annähernd symmetrischen Massenverteilung und einer durch beide Magnetpole gehenden zentralen Achse ausgeht. Die Kernverschiebung, bzw. das Auffüllen tieferer Mantelschichten auf der Gegenseite der Kollision mit spezifisch leichterem Material des oberen Mantels, sollten daher am deutlichsten im Bereich des Pazifik zwischen Hawaii und den Marshall-Inseln zu beobachten sein.

Dass der Erdmantel zerstört und die Erde kurzzeitig bis in grosse Tiefen aufgerissen wurde, wird zur Gewissheit, wenn man sich die Oberfläche des Meeresbodens im Indischen Ozean anschaut:
Über mehr als 8.000 km lassen sich exakt geradlinige, leicht konvergierende "Kratzspuren" am Meeresboden erkennen. Dieses Schleifmuster überdeckt in der Fläche fast 2/3 des gesamten Ozean-Bodens und lässt sich mit den dortigen Meeresspiegelabnormalitäten zur Deckung bringen. Noch weitere Details lassen sich aus entnehmen. Der Mindestdurchmesser des vermuteten Kollisionspartners betrug danach etwa 4200 km, gemessen zwischen der Ostküste von Madagaskar und der westlichen Abbruchkante des "Broken-Ridge-Plateaus" im Indischen Ozean westlich von Australien (). Auch ein Durchmesser von 5.000 km kann noch mit den erkennbaren Spuren vereinbart werden.

Der Erstkontakt mit dem Himmelskörper erfolgte oberhalb des Antarktissockels. Die Kontaktlösung in der Nähe des Äquators. Die Aufprallwinkel und Richtungen der kollidierenden Himmelskörper sind grössenordnungsmässig in den dargestellt. Die Flugbahn verlief in Süd-Nordrichtung. Bei einer um 90° nach Osten verschobenen Blickrichtung erkennt man eine von der Erdachse nur wenig wegweisende Flugrichtung des Kollisionspartners. Die Erdachse stand vor der Kollision fast senkrecht [4, 5]. Die hinterlassenen Schleifspuren zeigen, bedingt durch die Eigenbewegung der Erde, nach NO. Die Bahngeschwindigkeit der Erde beträgt fast 30 km/s, das sind etwa 108.000 km/h. Bei einem achsenparallelen Kontakt und mit ebenfalls 108.000 km/h müsste die Schleifspur einen Winkel von 45° zur Erdachse nach NO aufweisen. Aus dem Verformungsmuster des Erdmantels vermute ich ein 'Nacheilen' des Kollisionspartners () und eine wesentlich höhere Geschwindigkeit als die Bahngeschwindigkeit der Erde. Realistisch sind Geschwindigkeiten in der Grössenordnung von 200.000 km/h, insbesondere, wenn man für diesen Himmelskörper eine elliptische Umlaufbahn um die Sonne annimmt. Der Körper hat sich dann in oder in der Nähe des Perihels, d.h. im sonnennahen Umkehrpunkt befunden. Die Kontaktzeit lag, abhängig von der Geschwindigkeit, zwischen 3 und 5 Minuten. Bei einem Wechsel des Kollisionsorts von innerhalb zu ausserhalb des Erdbahnradius müssen die um 180° gedreht werden. Kontaktzeit, Kollisionswinkel, Geschwindigkeit, Masse, Bahnablenkungen beider Kollisionspartner und der erforderliche Impuls für eine komplette Kippung der Erdkugel lassen sich mit Hilfe von Computern genauer berechnen. Bei Variation der o.a. Grössenordnungen lassen sie sich eng eingrenzen. Historische Dokumente für eine komplette Kippung der Erdachse sind bekannt [13].

Wie sehen die Folgen dieser kosmischen Katastrophe aus?
Die Erde erhielt einen fast tödlichen "kosmischen Kinnhaken". Die Erdachse wurde massiv gekippt und begann zu präzessieren. Durch die Kippung der Erdachse entstanden die Jahreszeiten. Die Umlaufbahn der Erde veränderte sich. Die Umdrehungsgeschwindigkeit wurde vermutlich geringfügig erhöht.

Die Folgen der Kollision lassen sich kaum in Worte fassen. Fast der gesamte Indische Ozean wurde in den wenigen Minuten des Kollisionskontaktes geleert. In 20 Sekunden war die Ostküste von Madagaskar "begradigt" und die parallel zur Küste verlaufende Gebirgskette aufgeschüttet. Eine ca. 1.000 km tiefe (anhand des gemessenen Mindestdurchmessers und der Abscherwinkel an der Ostküste Madagaskars sowie des Broken-Ridge-Plateaus muss eine Eintauchtiefe zwischen 1.000 km und 1.500 km angenommen werden), fast 5.000 km breite und 8.000 km lange Furche wurde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200.000 km/h ausgepflügt. Gewaltige Druckwellen liefen über die Erdoberfläche. Vermutlich bewegten sich kilometerhohe Flutwellen gegenläufig um die Erde.

3.Plattentektonik

Abb.6a: Riftbildung
Abb.6b: Riftbildung
Abb.6c: Riftbildung
Abb.7a
Abb.7b
Abb.7c
Abb.7d

Die Erdkruste besteht zur Zeit aus mehreren Platten (Krustenschollen). Die Entstehung, die Form und die Bewegungsrichtung aller zur Zeit vorhandenen Platten sind eine direkte Folge der Kollision. Nach dem "Aufsetzen" des Himmelskörpers auf die zuvor starre Lithosphärenkruste wurde diese in wenigen Minuten durch die erzeugten Druckwellen zerschlagen. Die Hauptdruckzonen liefen sternförmig vom Einschlagzentrum fort und führten zur Zerreissung der Ozeanischen Erdkruste. Diese Einrisse sind erkennbar an den sogenannten Ozeanischen Rifts:
Der linke, westliche Riss lief durch den Atlantik bis zur nördlichen Polregion; der rechte, östliche Riss durch den Pazifischen Ozean bis nach Alaska. Der nördliche Riss lief durch das Rote Meer in Richtung Mittelmeer und wurde nach vollständigem Niveauausgleich beim Erstarren der Magma neu modelliert. Die verursachenden Druckwellen aus dem Erdinneren liessen die Meeresböden in einer von Süden nach Norden wellenförmigen Bewegung empor schnellen. Die Breite dieser Wellen entsprach etwa dem Durchmesser des Kollisionspartners. Durch Streuung der Druckwellen im Erdinneren gab es stellenweise erheblich grössere Ausdehnungen. Die zu beobachtenden Rift-Formen (Mittelatlantischer und Pazifischer Rücken) mit Quer- und Längseinrissen ergaben sich durch die zweimaligen Krafteinwirkungen beim Überlaufen der Druckmaxima.
Dieser Vorgang ist in den bis dargestellt.

Die dadurch ausgelösten gewaltigen Flutwellen und Wirbel liefen den aus dem Indischen Ozean kommenden Wellen entgegen. Im Zentrum der Druckwellen riss die Ozeanische Erdkruste ganz auf. In den weiter entfernten Gebieten wurden durch die wiederholte Stauchung und Zerrung "Lecks" in der Ozeanischen Erdkruste erzeugt. Durch den beschriebenen wellenförmigen Druckverlauf kam es in den Ozeanen innerhalb der Druckzonen zu einem "egalisierten" Druckablass. Aus dem Zentralriss und den Lecks strömte heisse Magma an die Oberfläche. Mehr als 50.000 freistehende Vulkankegel ergaben das filigrane Muster der Rifts am Ozeanboden. Die Basislängen der Vulkankegel liegen zwischen wenigen Kilometern und 30 Kilometer. Nur die am stärksten aktiven Vulkankegel ragten nach einigen Wochen noch aus der entstandenen Sedimentschicht von vielen hundert Metern Dicke heraus.

Sedimenthöhen von 800 bis 1.000 Meter und mehr sind über dem Pazifikboden gemessen worden [6]. Diese schnellen und mächtigen Sedimentablagerungen im ganzen Pazifik- und Atlantik- Bereich erklären auch mühelos das plötzliche weltweite Ansteigen der Meeresspiegel um bis zu 200 Meter. Nach Rückzug der Flutwellen aus allen kontinentalen Flachgebieten blieben daher grosse Zonen, vor allem küstennahe, für immer unter Wasser. Dadurch versanken auch viele vor-antike küstennahe Bauwerke unter der Wasseroberfläche.

Entlang der Hauptdruckzone brach die schwächste Struktur. Das ist die Ozeanische Erdkruste. Das Zentrum der Druckwelle richtete sich jedoch nicht nach vorhandenen Strukturen, sondern folgte der vom kollidierenden Himmelskörper vorgegebenen Richtung. Deshalb wurde der nordamerikanische Kontinent auf der Höhe von San Franzisko unterlaufen. Die wesentlich dickere Kontinentalplatte hielt einem Bruch stand, wurde aber massiv angehoben. Das Zentrum der Druckwelle entsprach dem Verlauf der Rocky-Mountains. Der nach Osten gerichtete Druckvektor war durch die nach Osten gerichtete Kollisionsrichtung mehrfach grösser als der nach Westen gerichtete. Im Atlantik sieht man daher "nur" eine Spaltung der Ozeanischen Platte mit Riftbildung. Im ganzen pazifischen Raum dagegen wurden durch den wesentlich höheren Druck zusätzlich die Kontinentalsockel von dem Ozeanboden abgeschert:
Infolge der erheblich grösseren Tiefenausdehnung der Kontinentalblöcke wurden diese einige Sekunden vor dem Ozeanboden durch die Druckwelle angehoben und scherten ab. Die wenige Sekunden später erfolgte Zerreissung des Ozeanbodens liess dann die neu entstandenen Ozeanischen Platten mit den Kontinentalblöcken kollidieren.

Die Geologie versucht die Plattentektonik mit verschiedenen Modellen zu verstehen und verwendet u.a. die Begriffe "sea floor spreading" und "Subduktion" [7]. Sea floor spreading fand statt unmittelbar bei und nach der Kollision des Himmelskörpers. Die heute noch messbaren Plattenbewegungen sind nur ganz bescheidene Nachwirkungen, genauso wie die meisten Erdbeben und Vulkanausbrüche. Die zentralen Riftspalten und die Bruchzonen zwischen den einzelnen Platten werden nie wieder ihre ursprüngliche Festigkeit erhalten und noch länger instabile Zonen bleiben.

Es muss hier erwähnt werden, dass auf den Reliefkarten der Meeresböden nirgendwo in einer sogenannten "sea floor spreading" Zone eine Stufenbildung erkennbar ist. Dieses wird jedoch immer wieder, auch in renommierten Geologischen Lehrbüchern, behauptet und mit Zeichnungen untermauert [7]. Eine Stufenbildung ist jedoch Minimalvoraussetzung für ein "spreading". Wenn nun Vulkankegel in der Hauptrisszone entstehen würden, müsste eine Entscheidung für die Einordnung entweder in die linke oder in die rechte Reihe erfolgen. Die Vulkankegel stehen aber alle in Reihe und Glied. Es gibt keine Stufen und auch keine Vulkankegel in der Hauptrisszone. Die heute vorhandenen Strukturen sind so, wie sie vor einigen tausend Jahren nach dem Absetzen der Sedimentmassen sichtbar wurden. Auch nach dem Zurückschwenken der Riftflanken kann an vielen undichten Stellen Magma austreten. Das reicht sicher nicht für ein Auseinanderdriften der Platten. Wenn es ein "sea floor spreading" im herkömmlichen, geologischen Sinne nicht gibt, dann kann es auch keine Subduktion geben.

Eine Ausnahme ist möglich:
Eine Subduktion gibt es vermutlich nur an einer Stelle auf der Erde, unter dem Himalaja. Dem kollidierten Himmelskörper ist eine solche Leistung innerhalb weniger Minuten zuzutrauen. Wenn die in verschiedenen Modellen von der Geologie postulierte Subduktion tatsächlich seit Millionen von Jahren stattfindet, müssten die oberen Schichten kontaktieren. Es sind auch keine Biegungen oder Einrisse vorhanden, welche auf ein Abtauchen hindeuten könnten. Erkennbar sind scharfe Ränder mit den verschiedensten filigranen Strukturen bis an die Bruchkante (-). Alle Versuche, eine subduzierte Lithosphärenschicht zweifelsfrei nachzuweisen, sind bis jetzt fehlgeschlagen. Die sogenannten Subduktionszonen stellen somit nichts anderes dar als Bruchstellen zwischen dem Ozeanboden und dem Kontinentalsockel. Wenn die vom Kontinentalsockel abgebrochenen Pazifischen Platten mit mehrere Hundert Meter hohen Sedimentschichten eingedeckt werden, sinken sie weiter ab und erklären das langsame Aufsteigen der sogenannten alten Kontinentalschilde. Die Bewegungsrichtungen der bei der Kollision entstandenen Platten sind gemessen worden. Sie sind exakt so, wie man sie bei Kenntnis der Ursache erwarten würde [20]. Afrika wird nach Norden geschoben und nach links gedreht, die Pazifische Platte wird nach Norden geschoben und nach rechts gedreht. Der grosse Asiatische Kontinent wird nach Norden gedrückt. Die Platten parallel der Rift-Risszonen zeigen noch einen Restschubimpuls nach aussen. Dieser war unmittelbar nach Ihrer Entstehung wesentlich grösser. Wenn der Gegendruck durch die angrenzenden Platten diesen kompensiert, wird das sogenannte "sea floor spreading" gegen Null gehen.

4.Gebirgsbildung

Die Bildung aller hohen Gebirge verlief innerhalb der durch die Kollision erzeugten Hauptdruckzonen. Verstärkend wirkten die gleichzeitig verlaufenden Plattenkollisionen. Die gewaltigen Druckwellen verursachten nach dem Durchlaufen ein plötzliches und weitreichendes Aufschmelzen der darüber befindlichen Lithosphärenschicht. Dieses ist die Voraussetzung für eine Gebirgsbildung.

5.Regionale Auswirkungen

Es ist sicherlich kein Zufall, dass an der Stossfront der Kollision sich nun ausgerechnet das höchste Gebirge und das höchste und grösste Hochplateau der Welt befinden. Der gegenwärtige Himalaja, vor der Kollision vielleicht schon als kleine Hügelkette angelegt, hat seine jetzige Höhe, seine Lage - exakt quer zur Hauptstossrichtung - und seine Umgebungsstruktur wie z.B. Pakistan, Myanmar und das Hinterland Tibet innerhalb kürzester Zeit erhalten.

Es ist richtig, dass die Indische Platte "bulldozerartig" in die Eurasische Lithosphärenplatte eindringt [8]. Richtig ist vermutlich auch, dass dieses durch die noch vorhandenen Restspannungen anhält. Falsch ist die Zeitangabe von 50 Millionen Jahren:
Der "Bulldozer" kam in geschichtlicher Zeit und war ein grosser Himmelskörper. Mit einem gewaltigen Schlag und in kürzester Zeit wurde der Himalaja angehoben. Die wenigen Kilometer "Bergeshöhe", die heute nach oben ragen, reichen als Ergebnis der beschriebenen Kollision nicht aus. Während des mehrere Minuten dauernden Kontakts mit dem Himmelskörper muss der nördliche Rest des Indischen Ozeanbodens einen derartig grossen Schubimpuls in Richtung Norden erhalten haben, dass er sich um mehrere hundert Kilometer unter die jetzige Eurasische Kontinentalplatte schob. Unter den Eurasischen Kontinent, weil der Himmelskörper bei Kontaktlösung unterhalb des Äquators, wie in ersichtlich, den südlichen Plattenteil nach "oben" hebelte. Dadurch schoss der nördliche Teil wie ein Keil in die Tiefe, liess Tibet und auch die weiter nördlich liegenden Gebiete hoch steigen, formte an der Eintauchkante der jetzigen Eurasischen Platte den Himalaja, welcher dann an den Rändern seitlich abriss und um fast 700 km durch den noch vorhandenen Restschubimpuls komplett nach Norden verlagert wurde. Dieser Vorgang muss sich während und sofort nach der Kollision ereignet haben und formte innerhalb weniger Stunden den Himalaja, genauso wie alle anderen hohen Gebirge.

Hier wurden nicht Stunden mit 100 Millionen Jahre verwechselt. Deshalb muss es nochmals gesagt werden:
Der Himalaja und alle anderen hohen Gebirge weltweit wurden in wenigen Stunden gebildet. Durch danach sicher noch vorhandene Restspannungen können einzelne Details auch Wochen später ausmodelliert worden sein.

Nord- und Südamerika wurden auf der westlichen Kontinentalseite kräftig angehoben. Die Rocky-Mountains haben eine grössere Ost-West Ausdehnung als die Anden oder die Kordilleren. Die Druckwelle unterlief diese Zone auf dem Nordamerikanischen Kontinent in fast voller Breite. Die Anden und Kordilleren sind schmaler aber höher als die Rocky-Mountains. Sie liegen am Rande der Druckzone, erhielten aber einen erheblich höheren Seitendruck durch den Aufprall der Pazifischen Platte. Beiderseits des Atlantik-Rifts war die Gebirgsbildung im Vergleich zum Pazifischen Raum eher bescheiden. Ursache war der vergleichsweise geringere Druckanstieg im Atlantikbereich. Lediglich Grönland und das westliche Norwegen zeigten wegen der Nähe zum Riftzentrum stärkere Gebirgsbildung.

Auf das Konto des erheblich höheren Druckes im Pazifischen Raum gehen auch die weiteren Platteneinrisse im Westpazifik. Der grösste Teil der Pazifischen Inselwelt entstand als direkte Folge der Kollision. Weltweit entstanden in kürzester Zeit die riesigen Eruptivgebiete mit ihren Plateaus, wie z.B. das Kerguelen-Plateau, Ontong-Java-Plateau, die Dekkan-Trapps und auch die Sibirischen Trapps. Die Entstehung des Ostafrikanischen Grabensystems lässt sich ebenfalls erklären:
Konzentrisch um die tiefste Stelle in der Magma-Rinne des Indischen Ozeans brachen die östlichen Plattenanteile der jetzigen Afrikanischen Platte an der geschmolzenen Stauchungslinie ein und der Magmaabfluss unter der Platte in Richtung Indischer Ozean liess in kürzester Zeit das Grabensystem nach unten absinken. Zum "nördlichen" Riss der geborstenen Lithosphärenkruste gehören u. a. die Gebirgsbildungen im Iran, Türkei und Balkan, die Alpen, Pyrenäen und das Atlasgebirge in Nordafrika.

Es ist auch kein Zufall, dass der Ayers-Rock sich in der Mitte des Australischen Kontinents befindet. Dort war der Druck unter dem Sockel infolge fehlender Ausweichmöglichkeit am höchsten und liess ebenfalls in kürzester Zeit diese Felsformation durch die Lithossphäre nach oben steigen.

6.Polvereisung

An der vordersten Stossfront der Kollision wurden viele Billionen Kubikmeter Wasser verdampft und zum Teil in den Weltraum katapultiert. Alle Gebiete innerhalb der Hauptschussrichtung, d.h. entlang einer Linie von der Südspitze Indiens über die Sibirische Taimyr-Halbinsel, weiter nach Kanada, genau über den heutigen magnetischen Nordpol, bis hinunter zu den nördlichen US-Staaten, parallel der Rocky-Mountains an der östlichen Seite in Richtung Süden, wurden mit einer riesigen Eiswolke von mehreren tausend Kilometern Breite aus einer Höhe von bis zu 90 km und subarktischen Temperaturen von bis zu -80°C zugedeckt.

Der schnelle Beginn der Eiszeit mit den Polvereisungen hatte ihre Ursachen in der schnellen, weltweiten Abkühlung durch die das Sonnenlicht fast vollständig abschirmende staubhaltige Atmosphäre und zu geringen Teilen durch die Erdachsenkippung. Ein Sommer mit Wärme oder ein Winter mit Kälte haben als einzige Ursache die unterschiedlich starke Sonneneinstrahlung. Diese hängt bei sauberer Atmosphäre selbstverständlich ganz überwiegend von der Erdachsenstellung zur Sonne ab. Wenn die Atmosphäre nahezu das gesamte Sonnenlicht fernhält, wie nach der Kollision, hat die Erdachsenstellung nur noch gering verstärkende oder abschwächende Wirkung. Es ist also bedeutungslos, ob zuerst der Südpol (bei Kollision von ausserhalb des Erdbahnradius) oder Nordpol (bei Kollision innerhalb des Erdbahnradius) in den "Winter" gekippt wurde. Die Eiszeit und die Polvereisungen begannen gleichzeitig an beiden Polen durch die fast vollständige Abschirmung der Sonneneinstrahlung, verstärkt durch die massive Polverschiebung durch die Erdachsenkippung.

Die "Schockgefrierung" der Mammuts und auch aller anderer Lebewesen in Sibirien innerhalb der Hauptschussrichtung der Kollision hat andere Ursachen:
Durch das riesige Vakuum im Bereich des Indischen Ozeans entstand nach dem Auslaufen der atmosphärischen Explosionsdruckwellen ein Sturm in umgekehrter Richtung von nahezu Schallgeschwindigkeit in Richtung Indischer Ozean. Der aufgerissene "Graben" fasste volumenmässig 20 bis 30% der gesamten Atmosphäre. Ein nicht unerheblicher Teil der Atmosphäre dürfte auch für immer in den Weltraum geschleudert worden sein. Der Abzug von Luftmassen in Richtung Vakuum über dem Indischen Ozean erfolgte konzentrisch um die entstandene Magma-Rinne und erreichte nach ein bis zwei Tagen die gegenüberliegende Seite der Erdkugel, d. h. die Zone der Hauptstossrichtung. Ein extremes Niederdruckgebiet wurde dadurch quasi vom Indischen Ozean zur gegenüberliegenden Erdseite verschoben. Infolge der anfänglich höheren Druckwerte in der Hauptstossrichtung erfolgte der Luftabzug, d. h. Richtungsumkehr der Luftmassen, über Sibirien in Richtung Indischer Ozean verzögert. Die Folge war eine Verlagerung des Extremtiefdruckgebietes von dem jetzigen Gebiet Kanadas und Alaskas über den Nordpol hinaus nach Nordsibirien. In dieses mehrere tausend Quadratkilometer grosse Areal wurden dann die hohen und sehr hohen atmosphärischen Schichten, einschliesslich der in der Bugwelle verdampften Wassermassen des Indischen Ozeans, als Fallwinde mit Orkangeschwindigkeit hinein- und nach unten gezogen. Die Temperaturen dürften zwischen -80°C und -90°C gelegen haben. Noch innerhalb der ersten Schrecksekunden müssen Mammuts und alle anderen Lebewesen dort zu Eisklumpen erstarrt sein. Durch den zunehmenden Druck in Bodennähe kondensierten die Wassermassen und begruben dann weite Teile Sibiriens und Kanadas mit Eis und Schnee.

Die Gletscher werden sich weltweit immer mehr zurückziehen, man wird immer neue "Ötzis" finden. Wir leben im Moment in einer ausklingenden Eiszeit. Diese begann schlagartig und wird vermutlich die einzige bleiben, die je existiert hat.

7.Sintflut

Die durch die Kollision entstandene, glühend heisse Magma-Rinne von vielen hundert Kilometern Tiefe füllte sich langsam von unten und von den Seiten mit neuem, tausende Grad heissen Magma. Die anfänglich zur Seite gedrückten Wassermassen der Ozeane kehrten, verstärkt durch das erzeugte riesige Vakuum hinter dem davon eilenden Himmelskörper, ihre Fliessrichtung um und stürzten in die offene, viele hundert Kilometer tiefe Magma-Rinne des Planeten. Ein kurzzeitiges "Trockenlaufen" von Randmeeren ist anzunehmen. Es muss viele Tage und Wochen gedauert haben, bis der Kampf des Wassers mit der flüssigen Glut entschieden war. Ein permanentes, explosionsartiges Verdampfen von vielen Millionen Kubikkilometer Wasser setzte ein. Unvorstellbare Mengen von Asche, Magma und auch radioaktiver Fallout wurden bis in die höchsten atmosphärischen Schichten befördert.

Und dann war sie da, die Sintflut:
Der Rest des Indischen Ozean und die angrenzenden Meere liefen über den "Durchlauferhitzer Indischer Ozean", wurden zu Wasserdampf vergast und ergossen sich, vermischt mit vielen Billionen Tonnen Asche als Sintflut über die ganze Erde. Dazu gesellte sich der Auswurf der nun weltweit aktiven Vulkane. Alle Weltmeere dürften nur noch Schlamm-Lachen gewesen sein. Mit jeder neuen Flutwelle wurden neue Sedimentschichten auf der Erdoberfläche abgelagert. Mal mehr, mal weniger mächtig. In ruhigeren Zeiten legten auch Ebbe und Flut Schicht auf Schicht. Auch die Vulkantätigkeit kann viele Wochen und Monate angehalten haben. So konnten sich Hunderte von Sedimentschichten in kurzer Zeit nach immer gleichem Schema bilden. Anfluten, Ablagerung, Durchhärten. Die Zutaten Hitze und Bindemittel waren reichlich vorhanden.

Unterlegt wurde diese apokalyptische Vorstellung auch noch nach dem Haupttreffer durch Einschläge von kleineren und grösseren abgespaltenen Fragmenten des Kollisionspartners und auch der Erde. Ein oder mehrere grössere Fragmente sind in einem sehr flachen Winkel 1500 km nordöstlich von Island eingeschlagen. Entstand Island durch die Kollision?

Weitere Einschläge vermutet man aufgrund von Relief-Veränderungen am Meeresboden im nördlichen Pazifik und westlich der Südamerikanischen Küste. Diese erzeugten erneut gewaltige Flut-, Hitze-, und Druckwellen.

8.Magnetfeldumpolung

Wenn als Ursache des Erdmagnetfeldes die unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten von Erdkern und Erdmantel angenommen werden können, muss sich das Erdmagnetfeld während und kurz nach der Kollision mehrmals umgepolt haben. Durch die Trägheit des Erdkerns machte dieser die anfängliche Drehbewegung bei der Erdachsenkippung nicht sofort in vollem Ausmass mit. Der gesamte Erdmantel wurde im Bereich des flüssigen äusseren Erdkerns über diesen hinweg gedreht. Bei einer grossen und schnellen Auslenkung der Erdachse durch den Himmelskörper in der stattgefundenen Richtung "überholt" der Erdmantel den Erdkern. Dadurch kehrten sich die relativen Drehrichtungen um und das Magnetfeld polte um. Nach neuesten Untersuchungen dreht sich der Erdkern erheblich schneller als der kontinuierlich von aussen gebremste Erdmantel [19]. Der Erdkern "überholt" den Rest des Planeten alle 400 Jahre (ca. 270m pro Tag). Nicht nur das Magnetfeld wäre dadurch erklärt. Nach meiner Meinung ist in der dadurch entstehenden gewaltigen Reibungsenergie eine der Hauptursachen der anhaltenden Erdwärme zu suchen. Radioaktive Zerfallsprozesse dürften dagegen nur marginale Bedeutung haben.

9.Folgen für die Geowissenschaften

Wenn das beschriebene Szenario nicht durch überzeugende Argumente widerlegt werden kann, ergeben sich weitere, zwingende Folgerungen durch die nicht mehr gegebene konstante und gleichförmige Entwicklung der Erde. Mit Ausnahme einiger spärlicher, ganz an der Oberfläche liegenden Sedimentschichten sind alle Sedimente und deren Schichtungen, sowohl auf den Kontinentalsockeln als auch auf den Ozeanischen Platten in voller Ausdehnung und Höhe als unmittelbare Folge der Kollision in kürzester Zeit entstanden.
- D.h. Es sind keine Zeitzuordnungen anhand geologischer Schichten möglich.
- Es sind keine Zeitaussagen mit den zur Zeit praktizierten Messverfahren möglich.
Das bedeutet weiter, dass es die seit Jahrzehnten postulierten und konstruierten sogenannten Erdzeitalter nie gegeben hat. Ein vermeintlicher Zeitraum von einigen hundert Millionen Jahren schrumpft zu einer Gesamtzeit von einigen Monaten zusammen. Das Ignorieren dieser Tatsache ist der grösste fatale Irrtum der Geologie. Die zuständigen Wissenschaftler selbst haben zu Recht die Grundvoraussetzungen definiert, die für sinnvolle Zeitangaben aus lsotopen-Vergleichsmessungen gegeben sein müssen. Das sind die über sehr lange Zeiträume konstanten Bedingungen auf der Erde. Bisher wurden alle ernsthaften Störungen der geologischen erdgeschichtlichen Entwicklung zu lokalen Ereignissen degradiert. Jetzt ist keine Diskussion mehr nötig. Die Kollision mit dem Himmelskörper war nicht nur global, sie war vernichtend. Die gesamte Erdkruste, keineswegs nur die oberflächlichen Schichten, ist "erneuert" worden. Das "Profil", die Landschaften mit allen Schichtungen, Bergen, Hochebenen, Tälern und Wüsten, Meere mit allen Sedimenten, Flüsse und Canyons sind das Resultat einer gigantischen Katastrophe. Auch die weltweit zu findenden Versteinerungen, egal ob tief unter der Erde oder auf den höchsten Bergen, sind wie die geologischen Strukturen, in kürzester Zeit entstanden und immer Zeugnis einer gewaltigen Katastrophe.

10.Zeitbetrachtungen

Die noch einwandfrei sichtbaren Veränderungen am Meeresboden unter dem Indischen Ozean und die noch aktive Massenrückverlagerung an dem gezeigten Kollisionsort können nicht viele Millionen oder Milliarden Jahre alt sein. Die gemäss "Wissenschaftlicher Meinung" stetige Veränderung des Meeresbodens hätte alle Spuren verwischt.
Viele weitere Befunde sprechen für eine Katastrophe in geschichtlicher Zeit:
Kein Mammut könnte ein derartiges Desaster überleben. Es hat kein Mammut überlebt. Da die Wissenschaft das Aussterben der Mammuts etwa 13.000 Jahre vor unserer Zeit datiert, kann die hier beschriebene Sintflut nicht vorher stattgefunden haben. Damit sind wir dem tatsächlichen Zeitpunkt schon sehr nahe.

Es gibt alte Seekarten aus dem Mittelalter (Piri Reis 1513; Mercatokarte 1569, Buachkarte 1737), welche den Antarktischen Kontinent eisfrei, mit Flüssen, Bergen, Buchten und richtiger Verteilung der Landmasse auf die beiden Grossinseln wiedergeben [9]. An der Echtheit der Karten bestehen keine Zweifel. Es muss also "Jemanden" gegeben haben, der diesen Kontinent eisfrei gesehen hat. Das kann nur vor der "Eiszeit" gewesen sein, d.h. vor der Erdachsen- Kippung und somit vor der Kollision. D.h. aber auch: in geschichtlicher Zeit!

Es gibt viele Funde von künstlich hergestellten Gegenständen, wie z.B. Werkzeuge, Schrauben, Schmuckstücke, Gefässe aus Metall, die in vielen Millionen Jahre alten geologischen Schichten, zum Teil in versteinertem Zustand, gefunden wurden [10, 11, 12]. Nach der offiziellen geologischen Zeitrechnung müssen die Funde somit mehr als 100 Millionen Jahre alt sein und die Fabrikanten dieser Gegenstände dann ebenfalls. Diese Schlussfolgerung will man natürlich auch nicht akzeptieren. Da diese Gegenstände ebenfalls nachweislich keine Fälschungen darstellen und in geschichtlicher Zeit hergestellt worden sein müssen, können diese zunächst unlogisch erscheinenden Funde logisch mit den Folgen der beschriebenen Kollision erklärt werden. D.h. wiederum, die Kollision fand statt in geschichtlicher Zeit.

Nach dem oben Gesagten muss auch die frühere Existenz von Pangäa ernsthaft bezweifelt werden. Die Verfechter von Pangäa, Laurasia und Gondwana verschieben ihre Kontinente inmitten von Urozeanen und Tethysmeer [14]. Sie bedienen sich ausserdem der heute vorhandenen Plattengrenzen und gehen selbstverständlich davon aus, dass diese vor vielen Millionen Jahren auch schon existent waren. Damit unterliegen sie wiederum einem fatalen Irrtum, wie die Geologie mit ihrem Zeitraster. Die Lithosphären-Platten mag es etwa 10.000 Jahre geben, aber nicht viele Millionen Jahre. Die Zeit für Pangäa fehlt.

Es bleibt noch das Wasser. Wenn die noch kontrovers diskutierte Rotationsverzögerung der Erde infolge der Gezeitenkräfte tatsächlich in den 1-Sekundenbereich/Jahr kommen sollte, lässt sich eine frühere Existenz von Pangäa mathematisch endgültig widerlegen.

11.Weiterexistenz des Lebens

Kritik an dieser Publikation wurde von der Biologie geübt. Es könne nicht so gewesen sein, weil dann das Weiterbestehen des Lebens schwer vorstellbar sei. Das Leben existiert. Diese Publikation befasst sich nicht mit der Frage, wie Leben in Anbetracht einer derartigen Katastrophe weiterbestehen konnte. Wer genauer wissen möchte, wie Menschen nach der Kollision weiterleben konnten, findet in den Aufzeichnungen von Platon [18] detaillierte Hinweise.

Die Biologie muss versuchen, sich den neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Es trifft sicher zu, dass Pflanzen, Tiere und Menschen fast vollständig vernichtet wurden. Es starben viele Menschenrassen aus, ebenso wie viele grosse Säugetierarten und die Dinosaurier. Nein, nicht vor 65 Millionen Jahren. Davon war ich auch mal überzeugt. Wer das jedoch weiter behauptet, der muss dann auch die Existenz der Menschen auf 65 Millionen Jahre vor unserer Zeit datieren, denn die Koexistenz von Dinosauriern und Menschen ist inzwischen zweifelsfrei bewiesen [15, 16, 17]. Die Kollision der Erde kann ohne Zuhilfenahme weltweit verbreiteter Mythen beschrieben werden. Beim Lesen dieser Mythen entdeckt man jedoch teilweise bis ins Detail gehende Beschreibungen von Katastrophen, die sich exakt in das Bild der hier beschriebenen Sintflut einfügen.

12.Schlussbetrachtungen

Existiert der Kollisionspartner noch? Ich vermute es. Darauf deuten die bei Kontaktlösung noch zusammenhängenden Schleifspuren hin. Er müsste aber ebenfalls schwer beschädigt worden sein. Alternativ wäre ein periodisch wiederkehrendes Trümmerfeld bzw. ein noch kompakter Hauptkörper mit einem Trümmerfeld denkbar. Die Lokalisation müsste in den berechenbaren Umlaufebenen erfolgen. Es könnte sich z.B. um einen vagabundierenden grossen Mond, evtl. als Begleiter eines grösseren Mutterplaneten, oder um einen kleineren Planeten gehandelt haben. Da die Bahnebene fast senkrecht zur Bahnebene der Erde steht, ist die Annahme eines "Eindringlings" von ausserhalb des Sonnensystems erlaubt.

Diese Publikation wird sicherlich bei vielen Lesern, insbesondere bei Geowissenschaftlern und verwandten Berufen heftige Abwehrreaktionen hervorrufen. Die Geowissenschaften arbeiten mit Modellen, um das Erscheinungsbild und die Entwicklung des Planeten Erde zu erklären. Ganze Bücher lassen sich inzwischen füllen mit verschiedenen Modellvorschlägen zu den Ursachen von Eiszeiten, zu den treibenden Kräften für die Plattentektonik oder der Gebirgsbildung. Es ist anerkennenswert, dass auch in geowissenschaftlichen Lehrbüchern eine Skepsis gegenüber den unterschiedlichen Erklärungsversuchen zu den erwähnten Themen zu beobachten ist. Ich bitte die Geowissenschaftler um eine vorurteilsfreie und emotionslose Prüfung der beschriebenen Kollision. Auch wenn sich dadurch ein völliger Neubeginn abzeichnet. Dazu ist eine Trennung der unglücklichen Allianz zwischen Geologie und der Paläontologie mit ihrer fiktiven Forschung erforderlich. Das starre Festhalten an einem falschen Zeitraster verhindert jede Problemlösung. Die hier vorliegende Publikation benötigt keine Modellvorstellungen zur Problemlösung. Es soll auch erwähnt werden, dass jedermann die von den zuständigen Institutionen publizierten Radarmessungen einsehen kann. Ebenso kann jedermann selbst mit wenig Aufwand die hier angegebenen Messwerte nach kontrollieren.

Für die nicht widerlegbaren ausgeprägten Veränderungen im Gebiet des Indischen Ozeans gibt es keine plausiblere Erklärung als die Annahme einer Kollision mit einem grossen Himmelskörper. Alle davon abgeleiteten und hier beschriebenen Folgen sind zwingend und vermutlich noch zahlreicher und katastrophaler als angegeben. Auch wenn man sich noch so sehr dagegen wehrt, aus den Folgen der beschriebenen Kollision muss ein logischer Schluss gezogen werden. Wir sind mit unseren jetzigen Vorstellungen über die Entwicklungsgeschichte der Erde und dem darauf befindlichen Leben einem gewaltigen Irrtum aufgesessen. Wenn das berücksichtigt wird, lassen sich all die merkwürdigen Rätsel, die Verwirrung stiftenden historischen altertümlichen ebenso wie "hightech"-Funde und auch angeblich unlogische Schichtungen logisch und einfach erklären.

Alle für diese Publikation verwendeten Befunde und Daten sind aus Arbeiten entnommen, die von anerkannten, nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen weltweit veröffentlicht wurden. Sie beruhen auf den neuesten und modernsten Daten und Messmethoden, die zur Zeit bekannt sind. Genau diese von den Schulwissenschaften mit viel Mühe erarbeiteten Ergebnisse beweisen bis ins Detail die hier beschriebene Kollision der Erde mit einem grossen Himmelskörper. Die daraus abgeleiteten Folgen, materiell wie immateriell, sind zwingend.

Die Geschichte der Erde, des Lebens und insbesondere der Menschheit muss völlig neu geschrieben werden.

Anmerkungen

Lithosphärenkruste: oberer, fester Teil des Erdmantels bis etwa 100 km Tiefe
sea floor spreading: Seebodenspreizung
Subduktion: Untertauchen der Ozeanischen Platten

Literaturverzeichnis

[1] SAR Geocoding-Data and Systems: Gunter Schreier Wichmann; Heidelberg 1993
[2] Deutsche Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) und Geo-Forschungszentrum Potsdam (GFZ Potsdam); 1996
[3] Berchheimer, H.: Grundlagen der Physik
[4] Muck, O.H.: Alles über Atlantis; Düsseldorf/Wien 1976
[5] Vollmer, A.: Sintflut und Eiszeit; Obernburg 1989
[6] Coffin, M.F. und Eldholm, O.: Large Igneous Provinces: Crustal Structure, Dimensions, and External Consequences in: Reviews of Geophysics, 1994
[7] Richter, D.: Allgemeine Geologie; Walter de Gruyter, Berlin, New York 1992
[8] Pinter, Nicholas und Brandon, Mark T.: Der Beitrag der Erosion zur Gebirgsbildung in: Spektrum der Wissenschaft, Sept. 1997
[9] Hapgood, C.H.: Maps of the Ancient Sea; Kings, New York 1966 und London 1979
[10] Brewster, David: Queries und Statements Concerning a Nail Found Imbedet in a Block of Sandstone, obtained from Kongoodie (Mylnfield) Quarry, North Britain. in: British Association for the Advancement of Science; 1844
[11] Wright, Frederick: Man and the Glacial Period; 1887, 379-381
[12] Buttlar, J. v.: Adams Planet; München 1991
[13] Grabdecke Senmuts: Baumeister der Ägyptischen Königin Hatschepsut
[14] Murphy, J. Brendon und Nance, R. Damian: Gebirgsgürtel und Superkontinent-Zyklus in: Spektrum der Wissenschaft, Juni 1992
[15] Dougherty, C.N.: Vally of the Giants; Texas 1971, Neudruck Creation 1984; Institute of Creation Research 1992
[16] Morris, J.D.: The young Earth; Colorado Springs 1994
[17] Baugh, C.: Dinosaur, Scientific Evidence: The Dinosaurs and Men walked together; Orange 1987, Neudruck 1991
[18] Platon: Politaia, Politikos
[19] Erdobservatorium Lamont-Doherty in: Nature, Juni 1998
[20] Vogel, A.: Die Kern-Mantel-Grenze: Schaltstelle der Geodynamik in: Spektrum der Wissenschaften, November 1994

Abbildungen

Abb. 1: Dressee sous la direction scientifique de Xavier Le Picton Du Centre National pour l'Exploitiation des Océans Et d'après les relevés bathymétriques établis par Bruce C. Heezen et Marie Tharp Du Lamont-Doherty Geological Observation (Universite de Columbia)
Abb. 3a, 3b, 4: Geo-Forschungszentrum Potsdam

alle anderen Abbildungen: Dr. Dr. rer. nat. B. Ellmann

Weitere Informationen Projektbereich Schwerefeld und Figur der Erde, Geo-Forschungszentrum Potsdam (GFZ) Bilderdienst 4/96, Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Deutsche Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DLR) CHAMP - A Small Satellite Mission for Geoscientific Research and Applications,
Geo-Forschungszentrum Potsdam (GFZ) Lamont-Doherty Earth Observatory of Columbia University Nature - international weekly journal of science