Ergänzend zum Artikel über den Weihnachtsmann ist nun ebenfalls unter der Kategorie "Festtage" im Artikel "Weihnachten" weiteres über das rote Ding, in Bezug auf den 25. Dezember, zu lesen.
Wünsche eine spannende und interessante Lektüre.
raziel
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05. September 2010, 12:54:14
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am: 08. Dezember 2008, 21:13:40
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| Begonnen von theres - Letzter Beitrag von raziel | ||
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Ergänzend zum Artikel über den Weihnachtsmann ist nun ebenfalls unter der Kategorie "Festtage" im Artikel "Weihnachten" weiteres über das rote Ding, in Bezug auf den 25. Dezember, zu lesen.
Wünsche eine spannende und interessante Lektüre. raziel |
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am: 05. Dezember 2008, 21:17:11
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| Begonnen von Dichard Rawkins - Letzter Beitrag von arclite | ||
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Die Diskussion an der UniBern liegt nun schon mehr als eine Woche zurück und ich hatte eigentlich gehofft, da ja prominente Personen anwesend gesen sind und die Debatte aufgezeichnet wurde, es liesse sich wenigstens eine Zusammenfassung finden.
Falsch gedacht... bis jetzt findet sich ausser in unserem Forum nicht einmal ein Verweis auf den Anlass... Für den Fall, dass dennoch etwas auftauchen sollte, werde ich hier einen Verweis hinterlassen. arclite |
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3
am: 05. Dezember 2008, 17:16:14
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| Begonnen von theres - Letzter Beitrag von theres | ||
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danke raziel für den fundierten beitrag über den weihnachtsmann
![]() was mich noch viel nachdenklicher stimmt, als die kommerz-absicht, ist die tatsache, dass die kinder belogen werden. wir nennen uns christen und erzählen unseren kleinsten solche "lügen" anstelle der wahrheit, dass Gott uns in seinem Sohn Jesus Christus, dass grösste Geschenk anbietet.finde eure seite super, macht weiter so |
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am: 18. November 2008, 15:33:26
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| Begonnen von Dichard Rawkins - Letzter Beitrag von raziel | ||
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Der Glaube, abhängig von seiner Grundlage, kann in der Tat positive Auswirkungen haben. Doch die grossen Religionen der heutigen Zeit haben kaum mehr etwas mit Glaube zu tun, sondern sind viel mehr vom Alltag abgesonderte Symbolsysteme, die an bestimmten Orten abgehalten und dazu benutzt werden, die Menschen in etwas zu vereinen und zu kontrollieren. Wovon letzteres durch die auftretende Angst bei Androhung von Strafe für das nicht Einhalten von eigens aufgestellten Tabus hervorgerufen wird.
Diese Religionen sind jedoch eine neuzeitliche „Erfindung“ und haben mit der Bibel nichts zu tun. Mit ihrer Behauptung, dass die Bibel voll von Kriegen ist, haben sie natürlich nicht unrecht und das fünfte Gebot, „Du sollst nicht töten“, scheint einen Punkt des Widerspruchs offen zu legen. Doch es steht ebenso geschrieben: „Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder.“ Hass und Mord sind somit gleichzusetzen und das fünfte Gebot verbietet somit jemanden zu hassen und ihn deswegen zu töten. Werden nun die alttestamentlichen Kriege betrachtet, sind sie als Richtung und Bestrafung, die auf das Verstossen gegen Gesetze und nicht bereute Sünden folgten, zu verstehen. Da im neuen Testament von keinen Kriegen mehr die Rede ist, entstand das Bild des rachsüchtigen Gottes des AT (altes Testament) und dem gütigen Gott des NT (neues Testament). Dieses Bild ist jedoch keineswegs wahr, denn Bestrafung und Gnade sind im AT ebenso vorhanden wie im NT, wenn auch im NT die Aufgabe, Gerechtigkeit walten zu lassen, der Justiz übergeben wurde und somit Kriege von der Bildfläche verschwanden. Die Entstehung des ursprünglichen Christentums befindet sich im NT bei Jesu Geburt und wird unter anderem von der Aussage „Wer das Schwert zieht, wird durch das Schwert gerichtet werden“ begleitet, womit das Kapitel des tödlichen Richtens als ausführender Arm Gottes abgeschlossen ist. Um 380 n.Chr. wurde ein grosser Fehler begangen und das Christentum zur Staatsreligion gemacht. In der darauffolgenden Zeit wurde das Christentum immer mehr mit sakralem Schund, wie der Maria-Verehrung, durchsetzt, den Wünschen der Obrigkeit angepasst und zum Werkzeug der Kontrolle gewandelt. So wurde zwischen 1096 und 1291 das Volk durch den Ausruf des Papstes angestachelt, in Form der Kreuzzüge, „im Namen Gottes“ Krieg zu führen. Dies hat absolut nichts mit dem ursprünglichen Christentum zu tun. Die Auseinandersetzung zwischen Judentum und Islam findet seinen Anfang bereits im AT, als die Vorfahren der heutigen moslemischen Völker aufgrund ihrer Sünden, wie z.B. Opferung von Kindern, durch die Juden aus der Gegend des heute bekannten Israels vertrieben wurden. Durch die Gründung des Staates Israel um 1948 wurde von neuem ein Konflikt entfacht, der das erste mal, etwa 20 Jahre nach der Gründung, durch den Vorsatz „die Juden ins Meer zu treiben“, im Sechs-Tage-Krieg gipfelte und bis zum heutigen Tag ungelöst ist und ungelöst bleiben wird. raziel |
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5
am: 17. November 2008, 14:41:16
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| Begonnen von Dichard Rawkins - Letzter Beitrag von Dichard Rawkins | ||
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Danke arclite, dass du dir die Mühe genommen hast, meine Fragen zu beantworten.
Vielleicht hast du nicht einmal Unrecht, wenn du von einem Evolutions-Glauben schreibst. Natürlich hat ein Glaube an einen Gott viel Positives. Doch, macht es mir Sorgen, dass so oft Religion der Grund ist, um Krieg zu führen. Besonders die westlichen Religionen (Christentum, Judentum und Islam) sind noch heute ein Grund für zahlreiche Konflikte. Und die Bibel selber ist ja voll von Kriegen. |
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6
am: 17. November 2008, 14:35:14
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| Begonnen von Dichard Rawkins - Letzter Beitrag von Dichard Rawkins | ||
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Die Veranstaltung findet an der UNI Bern statt
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7
am: 17. November 2008, 12:58:46
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| Begonnen von Dichard Rawkins - Letzter Beitrag von arclite | ||
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Klingt gar nicht so schlecht... Werde es mir auf jeden Fall ernsthaft überlegen, kann aber noch nichts garantieren.
Nützlich wäre noch, wenn du die UNI mitteilen könntest. ![]() arclite |
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8
am: 17. November 2008, 08:36:49
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| Begonnen von Dichard Rawkins - Letzter Beitrag von Dichard Rawkins | ||
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Am Donnerstag, 27. November 2008, findet folgende Debatte statt:
Hat die Wissenschaft Gott abgeschafft? Ort: Kuppelsaal Unihauptgebäude Zeit: 19:00 Uhr Eine Debatte zwischen einem Atheisten und einem Christen Mit Dr. Felix Ruther und Prof. Michael Taborsky Moderation: Christian Dütschler, Redaktor 10vor10 Es wäre schön, einmal die Visionäre dieser Webseite kennenzulernen. Vielleicht trifft man sich dort... Bitte teilt mir doch mit falls ihr geht, dann können wir abmachen. |
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9
am: 16. November 2008, 20:31:13
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| Begonnen von Dichard Rawkins - Letzter Beitrag von arclite | ||
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Zuerst einmal Herzlich Willkommen!
Uns ist es vor allem ein Anliegen, der allgegenwärtigen Evolutionstheorie, die meistens als unfehlbar dargestellt wird, entgegen zu treten. Schon in Kindesjahren werden wir heutzutage damit konfrontiert und aus Mangel an Kritik wird diese Theorie als absolut anerkannt und oft nicht mal in Frage gestellt. Zu Ihrer Frage: Selbst Darwin ging in seiner Evolutionstheorie von einer sog. Höheren Macht aus. Er studierte ursprünglich Theologie und entwickelte erst aus der Unzufriedenheit mit den gängigen Lehren und einer persönlichen Ablehnung gegenüber dem biblischen Gott, die sich aus schmerzlichen Erfahrungen in seinem Leben entwickelt hatte, eine Alternative, die jedoch eine Gottheit nicht ausgeschlossen hat. Erst spätere Generationen erschufen den sogenannten Neodarwinismus und verdrängten eine „Höhere Macht“ komplett aus dem Spiel. Der Neodarwinismus stellte dann anstellte einer Gottheit den Zufall. Doch was ist überhaupt Zufall? Sinn und Ziellosigkeit, Abwesenheit von Plan... Es gibt kein Volk und kein Stamm auf dieser Welt, die nicht in irgendeiner Form an eine Gottheit glauben würden, oder geglaubt haben. Vor allem bei solchen, die bis heute als von der Zivilisation unberührt gelten, ist der Glaube an eine Gottheit (oder mehrere) zu beobachten. Im Grundzug ging niemand von Zufall aus, sondern die Evolutionstheorie, wie sie heute gelehrt wird, war das Ergebnis von Zweifel und dem Drang, eine Gottheit aus dem Spiel zu schaffen... Der Mensch betrachtet sich immer mehr selbst als Gott und versucht sein Handeln mit der Wegrationalisierung einer Gottheit zu rechtfertigen. Jeder ehrliche Mensch muss bekennen, dass die Welt nicht durch Zufall entstehen konnte. Es haben zur Genüge anerkannte Mathematiker widerlegt, dass die Entstehung des Lebens gemäss dem Neodarwinismus (also ohne „Höhere Macht“) möglich ist. Wie kann sich also eine Wissenschaft dazu herablassen, die Komplexität dieser Welt einem so „unwissenschaftlichen“ Faktor wie dem Zufall zuzuschreiben? Schlussendlich drängt sich der Gedanke an eine höhere Macht auf, ob das nun ein Gott wie in der Bibel beschrieben, oder eine andere höhere Macht sei, liegt bei jedem selbst. Denn hier fängt schliesslich der Glaube an – auch die Bibel lässt sich nicht absolut beweisen. Somit gebe ich Ihnen teilweise Recht: Gott kann man nicht absolut beweisen... Das Ganze hat mit Glaube zu tun, genauso wie Evolution eigentlich eher einer Religion als einer wissenschaftlichen Theorie gleicht – eine Religion, die erschaffen wurde, um nicht an einen Gott glauben zu müssen. Spezifisch zum Gott der Bibel: In der Bibel steht, dass er schon immer existiert hat. Dies entgeht nun tatsächlich unserer Vorstellungskraft, löst sich aber mit der aus obigen Erläuterungen entstandenen Annahme eines allmächtigen Gottes als nichtig auf. arclite |
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10
am: 16. November 2008, 15:36:27
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| Begonnen von Dichard Rawkins - Letzter Beitrag von Dichard Rawkins | ||
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Die Herren Thronoi und Felber behaupten auf dieser Webseite, die Evolution könne nicht entstanden sei, da solche Zufälle gar nicht möglich sind. Doch, da stellt sich mir die Frage, wer hat denn Gott erschaffen? Ist er selber etwa durch Zufall entstanden? Hat er sich selber erschaffen oder hat er einfach immer existiert? Bitte geben Sie mir nicht die Antwort, dass dies einfach zu hoch sei, um es mit menschlichem Denken zu verstehen. Schliesslich handelt es sich hier um ein wissenschaftliches Forum und ich hätte gerne eine seriöse Antwort.
Erlauben Sie mir hier eine Theorie aufzustellen: Gott ist in den Köpfen der Mensch entstanden. Irgendwie musste man sich ja die Welt erklären können. Ich gebe Ihnen recht: die Evolutions-Theorie hat noch einige Schwachstellen. Jedoch, wie der Name schon sagt, ist es nur eine Theorie und es muss weiter geforscht werden. |
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